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GPS Koordinaten und Notruf
Das Global Positioning System (GPS) wird immer dann wichtig, wenn es keine eindeutige Adresse gibt, in Wäldern, Bergen, auf Autobahnen.
Das Global Positioning System (GPS) wurde 1973 vom US-Verteidigungsministerium gestartet.
Wie kommt man einfach an seine Koordinaten?
Android:
Standort öffnen bzw. Standortfreigabe aufrufen, aktuellen Standort anzeigen lassen und die Koordinaten ablesen oder teilen.
Google Maps:
Auf den blauen Standortpunkt tippen oder länger auf die eigene Position drücken. Die Koordinaten werden direkt angezeigt.
Apple Karten: Eigenen Standort öffnen, auf die Standortkarte tippen und nach unten scrollen. Dort werden die Koordinaten angezeigt.
Kompass: Kompass-App öffnen. Je nach Gerät stehen dort direkt Breitengrad, Längengrad und teilweise auch Höhe.
Orientierung und Co:
Vor GPS hat man sich je nach Umgebung mit einer Mischung aus Karte, Kompass, Himmelskörpern, Funknavigation und eigener Positionsrechnung orientiert.
Auf dem Meer waren die wichtigsten Methoden:
Die Genauigkeit hing stark von Wetter, Können und Technik ab. Mit guter astronomischer Navigation waren auf See oft ungefähr 1 bis 3 Seemeilen, also grob 2 bis 6 km, realistisch. Bei schlechtem Wetter oder längerer reiner Koppelnavigation konnten die Fehler schnell auf zig Kilometer anwachsen.
Im Krieg an Land nutzte man vor allem:
Ein gut ausgebildeter Soldat konnte seine Position bei brauchbarem Gelände oft auf einige zehn bis wenige hundert Meter eingrenzen. In Wüste, Dschungel, Schnee oder bei Nacht konnte die Unsicherheit aber deutlich größer sein.
Der große Unterschied zu heute ist: Früher musste man seine Position aktiv ermitteln. Heute zeigt dir das Smartphone meist innerhalb weniger Sekunden einen Punkt auf wenige Meter genau.
Was braucht man um zu navigieren?
Erstmal braucht man einige Skills, die man sich auch antrainieren kann. Am besten übst du Navigation erst ohne Technik und kontrollierst danach mit GPS, wie gut deine Schätzung war.
Eine gute Anfängerübung ist:
Vorhersagen → gehen → Standort schätzen → GPS öffnen → Fehler messen.
Damit merkst du ziemlich schnell, ob du bei Richtung, Strecke oder Zeit systematisch falsch schätzt.
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