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Spritzenschein (Sachkunde Injektionen u. Bluentnahme I)

Spritzenschein (Injektionen I) – Subkutane Injektionen sicher durchführen Der Spritzenschein (Injektionen I) qualifiziert dich für die fachgerechte Durchführung subkutaner Injektionen – praxisnah, rechtssicher und direkt anwendbar im Berufsalltag. Im Mittelpunkt steht die Rechtskunde: Was darf wer? Welche Verantwortung trägst du? Welche Dokumentation ist Pflicht? Danach geht es in die Praxis: Injektionen mit Spritze und Pen, korrektes Aufziehen von Medikamenten, hygienisches Arbeiten sowie das sichere Vorgehen bei typischen Pflege-Anwendungen wie Insulin (Diabetes) oder Heparin (Thromboseprophylaxe).

Termin: 18.09.2026 11:00 - 16:00 Uhr 16.10.2026 11:00 - 16:00 Uhr

Spritzenschein (Injektionen I) – Rechtssicher. Praxisnah. Pflegealltag-tauglich.

Subkutane Injektionen gehören in vielen Einrichtungen längst zum Alltag – ob in der ambulanten Pflege, im stationären Bereich, in Wohngruppen oder in der Versorgung chronisch erkrankter Patienten. Gleichzeitig gilt: Injektionen sind keine Routine-Handgriffe, sondern medizinische Maßnahmen mit Verantwortung.

Der Spritzenschein (Injektionen I) vermittelt alle notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten, um subkutane Injektionen sicher, hygienisch und rechtlich korrekt durchführen zu können – inklusive moderner Anwendung mit Pen-Systemen.

Schwerpunkt 1: Rechtskunde (bewusst an erster Stelle)
Bevor es praktisch wird, klären wir die entscheidende Grundlage:
Was ist erlaubt – und was nicht?

Du lernst unter anderem:

  • rechtliche Rahmenbedingungen rund um Injektionen in der Pflege
  • Delegation ärztlicher Tätigkeiten: wer darf was und unter welchen Voraussetzungen?
  • Haftung & Verantwortung im Pflegealltag
  • Dokumentationspflichten und Nachweissicherheit
  • Umgang mit ärztlichen Anordnungen
  • typische Fehlerquellen, die später rechtlich problematisch werden können

Gerade in Pflegediensten ist dieses Wissen entscheidend, weil hier häufig unter Zeitdruck gearbeitet wird – und trotzdem alles sauber nachvollziehbar sein muss.

Schwerpunkt 2: Hygiene & Patientensicherheit

Subkutane Injektionen sind zwar vergleichsweise risikoarm, aber Fehler bei Hygiene und Vorbereitung können schnell zu Komplikationen führen.
Im Kurs werden praxisnah behandelt:

  • hygienisches Arbeiten nach Standard (Händehygiene, Desinfektion, Materialhandling)
  • sichere Vorbereitung des Arbeitsplatzes
  • aseptisches Vorgehen beim Aufziehen und Injizieren
  • Umgang mit kontaminiertem Material, Entsorgung, Kanülenmanagement
  • Risiken wie Hämatome, Lipodystrophien, Infektionen oder falsche Injektionsstellen

Schwerpunkt 3: Subkutane Injektionen – Spritze & Pen
Der Kurs vermittelt die sichere Durchführung subkutaner Injektionen – von der Vorbereitung bis zur Nachsorge.
Du trainierst unter anderem:

  • Auswahl und Beurteilung geeigneter Injektionsstellen
  • korrekte Einstichtechnik und Nadelführung
  • Hautfaltentechnik, Einstichwinkel und sichere Applikation
  • Umgang mit Insulin-Pens (inkl. typischer Fehlerquellen)
  • Besonderheiten bei älteren Menschen (z. B. Hautbeschaffenheit, reduzierte Fettpolster)
  • Patientenkommunikation: erklären, beruhigen, anleiten

Schwerpunkt 4: Medikamente aufziehen & korrekt vorbereiten
Ein häufiger kritischer Punkt im Pflegealltag: das Aufziehen von Medikamenten.
Hier geht es nicht nur ums „Wie“, sondern ums sichere Vermeiden typischer Fehler.

Du lernst:

  • korrektes Aufziehen aus Ampullen / Durchstechflaschen
  • Vermeidung von Luftblasen und Dosierfehlern
  • Materialkunde (Spritzen, Kanülen, Sicherheitskanülen)
  • richtige Lagerung und Kontrolle (Verfallsdatum, Chargen, Sichtprüfung)
  • typische Risiken bei Heparin, Insulin und weiteren s.c.-Medikamenten

Typische Anwendungen aus der Pflegepraxis

Der Spritzenschein ist speziell auf reale Pflege-Situationen ausgelegt, z. B.:

  • Insulintherapie bei Diabetes mellitus
  • Heparin-Injektionen zur Thromboseprophylaxe
  • Versorgung von Patienten mit eingeschränkter Selbstständigkeit
  • Anleitung und Unterstützung bei Selbstinjektion
  • Umgang mit Angst, Schmerzempfinden und Compliance-Problemen

Gerade Pflegedienste profitieren davon, weil Mitarbeitende nach dem Kurs nicht nur „wissen, wie es geht“, sondern es auch praktisch sicher umsetzen können.


Kursaufbau und Dauer

Der Spritzenschein umfasst insgesamt 27 Stunden:

18 Stunden Selbststudium (Self-Study)
Du bereitest die theoretischen Grundlagen vor, damit die Präsenzzeit effektiv für Praxis, Verständnis und Wiederholung genutzt werden kann.

9 Stunden Theorie & Praxis

  • Wiederholung und Vertiefung der Inhalte
  • Klärung offener Fragen
  • strukturierte Fallbeispiele aus dem Pflegealltag
  • Hands-on-Training (Injektionstechniken, Pen-Anwendung, Aufziehen)
  • praktische Übungen unter Anleitung

Ziel ist nicht nur „bestanden“, sondern echte Handlungssicherheit.

Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Personen, die in der Pflege arbeiten oder zukünftig arbeiten möchten, insbesondere:

  • Mitarbeitende ambulanter Pflegedienste
  • Pflegekräfte im stationären Bereich
  • Betreuungskräfte / Pflegehilfskräfte (je nach Einsatzbereich und Delegationsregelung)
  • Quereinsteiger im Gesundheitsbereich

Dein Nutzen
Nach dem Kurs kannst du subkutane Injektionen:

  • fachlich korrekt durchführen
  • hygienisch sicher vorbereiten und umsetzen
  • rechtssicher dokumentieren und verantworten
  • praxisnah in typischen Situationen anwenden (Diabetes, Heparin etc.)

Der Spritzenschein ist damit eine klare Zusatzqualifikation, die in Pflegeeinrichtungen stark nachgefragt ist – besonders dort, wo zuverlässige Injektionskompetenz im Alltag gebraucht wird.

 

 

 

 

Verbindlicher Kurs Anmeldung notwendig

16 Plätze frei 15 Plätze frei

Kategorie: Spritzenschein

Preis:

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