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DGUV Ersthelfer für Offshore-Windparks

Gut beraten und betreut.
Wir sind Ihr zuverlässiger Ansprechpartner für die Ausbildung, Organisation und Beschaffung im Bereich Medical-Support-Offshore.

Am Trainingszentrum für Erste Hilfe und Notfallmedizin® bieten wir unseren Teilnehmern eine sehr gute Lernatmosphäre und modernste Ausstattung für die Ausbildung. In abwechselnd theoretischen und praktischen Lernsequenzen bereiten wir die Teilnehmer in einem praxisbezogenen und szenariobasierten Training auf die bevorstehende Funktion als z.B. „Ersthelfer Offshore“ vor. Neben modernster Rettungsdienstausstattung steht unseren Teilnehmern sogar eine Auswahl an Simulatoren vom Marktführer Laerdal, zum Training zur Verfügung. Die Lehrgangsleiter sind über alle Anforderungen hinaus, erfahrene Rettungsassistenten und Notfallsanitäter mit Zusatzqualifikationen. Mit allem was wir zur Verfügung haben, bieten wir Ihnen das Training aus der Praxis für die Praxis. Was andere Anbieter bewerben, können Sie bei uns gut umgesetzt erfahren, überzeugen Sie sich, gerne stehen wir Ihnen auch persönlich zur Verfügung. Alle angebotenen Lehrgänge können auch als Inhouseschulung und kurzfristig bei z.B. schlechten Wetter angefragt werden.

Der maritime Rettungsdienst ist komplex und stellt hohe Anforderungen an alle Beteiligten. Die innerbetrieblichen personellen-, organisatorischen- und materiellen Voraussetzungen sind maßgeblich für den Erfolg einer Rettung. Ein maritimes Unternehmen kann nicht wie an der Küste auf Fremdressourcen zurückgreifen und muss deshalb eigeninitiativ wirkungsvolle Maßnahmen zur Sicherstellung der Notfallversorgung ergreifen.

Die Auswertungen von Verletzungsmustern im Offshore Bereich, durchgeführt von der Unfallversicherung (DGUV), zeigt keine signifikanten Unterschiede zu Verletzungsmustern im Onshore Bereich. Jedoch signifikant ist das „therapiefreie Intervall“, die Zeit die vergeht, zwischen Eintreten eines medizinischen Notfalls bis zur ersten professionellen bzw. ärztlichen Versorgung. Das Intervall ist mit durchschnittlich 60 – 90 Minuten sehr hoch und stellt für jeden Notfallpatienten eine vitale Gefährdung dar. Mit allen Aus- und Fortbildungen sowie Konzepten soll diesem Intervall Rechnung getragen werden. Oberstes Ziel ist es die Gesundheit, Leib und Leben zu erhalten bzw. wiederherzustellen.

In jedem Windpark soll mindestens eine medizinische Fachkraft mit der Mindestqualifikation zum Rettungsassistenten, welcher höher als der Rettungssanitäter qualifiziert ist, vorgehalten werden. Darüber hinaus sollen „allgemeine Ersthelfer“ in zwei Tagen zu „Offshore Ersthelfern“ ausgebildet werden. Alle „Ersthelfer“ sollen in die Lage versetzt werden, lebensbedrohliche Situationen zu identifizieren und im Rahmen ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten, lebensrettende Maßnahmen ergreifen zu können. Fachpersonal Rettungsassistenten und Notfallsanitäter bringen i.d.R. gute Voraussetzungen für eine Weiterbildung für den „Medical-Support-Offshore“ mit. Ersthelfer die ohnehin kaum Zugang zur Notfallmedizin haben, sollten unserer Empfehlung nach, zeitlich umfangreicher geschult werden um mehr Sicherheit auf dem neuen Terrain zu erhalten.

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Weitere Informationen zum Offshore Ersthelfer

Rechtliches zum Offshore Ersthelfer [Menü öffnen]

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Rechtliches
Art des Betriebes und die Tätigkeit sowie die sich daraus ableitenden möglichen Gefahren, können Maßnahmen erforderlich machen, die nicht Gegenstand der allgemeinen Ausbildung von Ersthelfern sind1.

Zum Beispiel Gefahrstoffe oder gefährliche Tätigkeiten bzw. Umgebungen, die eine besondere Absicherung erfordern machen eine regelmäßige Aus- und Fortbildung in der Versorgung oder dem Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung (PSA) und eingesetzten Equipment erforderlich. Die zu ergreifenden Maßnahmen sind im Rahmen der Gefahrenanalyse zu identifizieren und vom Unternehmer verpflichtend zu ergreifen. Die Kosten für die allgemeine Ersthelferausbildung wird von den Unfallkassen getragen, Ausbildungskosten für die Aus- und Weiterbildung sowie sonstiger Maßnahmen sind vom Unternehmer zu tragen2).

Gefahrenanalyse
Die Gefahrenanalyse3) ist ohne Arzt nicht sinnvoll möglich, weshalb der Betriebsarzt für die zu ergreifenden Maßnahmen einzubeziehen ist 4). Wir stehen Ihnen als Unternehmer oder betriebsärztlichen Dienst gerne beratend und ergänzend zur Verfügung.

Verbindung und Kommunikation
Der Unternehmer hat neben den zu ergreifenden Maßnahmen auch die Verbindung zu den Bereichen Erste Hilfe, medizinische Notversorgung, Rettung und Brandbekämpfung sicherzustellen5). Hierzu muss jeder Mitarbeiter an jedem Ort und jederzeit einen Notruf absetzen können, eigene und Betriebsfremde Rettungs- und Hilfskräfte müssen jeden Notfallort im Einsatzfall schnell erreichen und betreten können.

Sachgerechter Transport
Den Sachgerechten Transport stellt man bspw. mit Schleifkorbtragen, DIN-Krankentragen, Fahrtragen u.ä. Rettungsmitteln sicher. Die Geräte müssen ebenfalls vorgehalten werden5). An Land kann der Unternehmer dabei auch auf die möglichen Ressourcen von Feuerwehr und sonstigen Rettungsdiensten zurückgreifen. Offshore ist dies nicht möglich, da sich der Wirkungsbereich des öffentlichen Rettungsdienstes nicht auf die AWZ (200-Meilen-Zone) erstreckt.

 

  1. Quelle: DGUV 1 „Grundsätze und Prävention“ (ehem. BGV/GUV-V- A1 3 § 26 „Zahl und Ausbildung der Ersthelfer“.
  2. Erste Hilfe im Offshore-Windparks DGUV, Stand 31.03.2015.
  3. Hinweise zur allg. Durchführung einer Gefahrenanalyse können der DGUV-Information 203-007 „Windenergieanlagen (ehem. BGI 657) in ihrer jeweils gültigen Fassung entnommen werden.
  4. § 3 ASiG
  5. § 10 Abs. 1 ArbSchG

 

Ausstattung für Ersthelfer Offshore [Menü öffnen]

Ausstattung für Ersthelfer Offshore [Menü öffnen]

  • Ergänzende Erste Hilfe Ausstattung für den Offshore Bereich:
    • Augenspülsystem
    • AED Defibrillator mit EKG-Anzeige
    • Beatmungsbeutel inkl. Zubehör wie Larynxtuen und Masken
    • Pulsoxymetrie
    • Tournequet
    • Schienungsmaterial
    • Material zur Halswirbelsäulenimmobilisation
    • Aktiv wärmende Rettungsdecke

Lehrgangsinhalte Offshore Ersthelfer [Menü öffnen]

Lehrgangsinhalte Offshore Ersthelfer [Menü öffnen]

Hier sehen Sie alle Ausbildungsinhalte. Aufgrund der geringen Zeit welche für die Ausbildung vorgesehen ist, empfehlen wir ein Selbststudium in dem von uns zur Verfügung gestellten Unterlagen. Im Anschluss an das Selbststudium kann der Teilnehmer gezielt Fragen stellen und wir können uns mit ihm auf z.B. das Training konzentrieren.

Lernziele, theoretische und praktische Inhalte:

1. Allgemeine Verhaltensweisen bei Unfällen/Notfällen, Rettung im Offshore-Bereich 7,5 UE

In dieser Unterrichtung lernen die Teilnehmer kennen

  • die Besonderheiten von medizinischen Notfällen offshore
  • die eigene Gefahrensituation bei Notfallsituationen
  • adäquate Maßnahmen in Kenntnis der Möglichkeiten der Offshore-Rettungskette
  • psychologische Aspekte (Kollegen, Alleinsein, fachfremdes Fachgebiet)
  • Prinzip der Telekonsultation

Nach dieser Unterrichtung kann der Teilnehmer

  • den richtigen Notruf absetzen
  • Maßnahmen zum Eigenschutz ergreifen
  • für die Rettung Verunglückter aus dem unmittelbaren Gefahrenbereich zum nächst si- cheren Ort sorgen
  • im Team eindeutig und klar kommunizieren
  • Telekonsultation nutzen

Praktische Inhalte

  • Szenario-basiertes Training (in einer den Windanlagen vergleichbaren Umgebung, ggf. an einem WEA-Arbeitsplatz)
  • Fertigkeiten zur Unterstützung professioneller Rettungskräfte
  • Einweisung und Übung von Kommunikation sowie Durchführung von Erste-Hilfe-Maßnahmen per Telekonsultation

2. Kontaktaufnahme/Prüfen der Vitalfunktionen 1 UE

Nach dieser Unterrichtung können die Teilnehmer

  • Vitalzeichenkontrolle (ABCDE-Schema) durchführen
  • den Unfallhergang erfassen und (Erkrankungs-) Symptome erkennen
  • die Funktion und den Aussagewert eines Pulsoximeters einschätzen

Praktische Inhalte

  • Handhabung des Pulsoximeters

3. Störungen von Atmung und Kreislauf 5 UE

Nach dieser Unterrichtung können die Teilnehmer

  • Gefahren durch Hängetrauma erkennen und entsprechende Maßnahmen ergreifen
  • Reanimation unter Zuhilfenahme von AED und Beatmungshilfen (Beatmungsbeutel incl. Zubehör, Pocket Mask, Larynxtubus) durchführen

Praktische Inhalte

  • Atemerleichternde Lagerung
  • Lagerung beim Hängetrauma
  • Übung zur Beutel-Masken-Beatmung
  • Übung zur Mund-Masken-Beatmung (Pocket-Mask)
  • Übung zum Platzieren des Larynxtubus
  • Reanimation unter Einbeziehung des AED und Legen des Larynxtubus (2-Helfer-Methode)

4. Knochenbrüche, Gelenkverletzungen 3 UE

Nach dieser Unterrichtung können die Teilnehmer

  • eine orientierende strukturierte Untersuchung des Patienten von Kopf bis Fuß (Schä- del, Thorax, obere Extremität, Bauch, Wirbelsäule, Becken, untere Extremität) durch- führen
  • Immobilisierungsmaßnahmen durchführen
  • Achsengerechte schmerzlindernde Lagerung ausführen
    Praktische Inhalte
    Ganzkörperliche Untersuchung „bodycheck“ unter Einbeziehung der Telekonsultation(TÜ) Übung mit Schienungs- und Ruhigstellungsmaterial (TÜ)
    Lagerung bei Schädel-Hirn-Trauma (AD)

5. Bedrohliche Blutungen 1 UE

Vertiefung des Themenbereiches aus der Grundausbildung betrieblicher Ersthelfer mit erweiterten Maßnahmen

Nach dieser Unterrichtseinheit können die Teilnehmer

  • die Blutstillung nach einem vorgegebenen Algorithmus durchführen Praktische Inhalte
  • Blutstillung durch Druckverband
  • Blutstillung durch Handhabung des Tourniquet
  • Blutstillung in Form eines Algorithmus- orientierten Vorgehens

6. Thermische Schäden 1 UE

Wiederholung des Themenbereiches Verbrennung aus der Grundausbildung Betriebliche Ersthelfer

Nach dieser Unterrichtung können die Teilnehmer

  • die Stadien der Hypothermie kennen,
  • Hitzeerschöpfung/Hitzschlag unterscheiden
  • die Gefahren der Hypothermie erkennen und entsprechende Maßnahmen durchführen

Praktische Inhalte

  • Maßnahmen zum Wärmeerhalt (AD) Anwendung einer aktiv wärmenden Decke (AD)
  • Kühlung bei Hitzeerschöpfung/Hitzschlag (AD)

7. Augenverletzungen 0,5 UE

Wiederholung des Themenbereiches aus der Grundausbildung betrieblicher Ersthelfer

Praktische Inhalte

  • Demonstration Verband und Anwendung einer Augenspülflasche

8. Schmerzbekämpfung 1 UE

Nach dieser Unterrichtung können die Teilnehmer

  • Schmerzintensität einschätzen
  • Verabreichungsweg und Anwendungsvoraussetzungen erklären
  • Arzneimittel sachgerecht vorbereiten
  • die Wirkweise von Notfall-Medikamenten kennen

Praktische Inhalte:

  • Numerische Ratingscala für Schmerzen anwenden,
  • Praktische Inhalte sollen nach Wunsch des Betriebsarztes ergänzt werden

Regelmäßiges Refresher-Training

Dieses soll erfolgen gemeinsam mit den jährlichen Erste-Hilfe Fortbildungen im Umfang von mindestens 4,5 UE. Zusammen mit dem zusätzlichen jährlichen Refresher-Training für die offshore spezifischen Inhalte im Umfang von 4 UE resultieren jährlich insgesamt 8,5 UE Fort- bildungsumfang. Hierbei soll ein praxisnahes Training (überwiegend TÜ) offshore-spezi- fischer Szenarien als Kursform im Vordergrund stehen.

Weitere interne Schulungen bzw. Übungen mit möglichst realitätsnahen Szenarien, ggf. an einem WEA-Arbeitsplatz, sind anzuraten.

 


Ersthelfer Offshore

Titel Datum Standardpreis Freie Plätze Anmeldung
Ersthelfer Offshore Basic 22.–23.02.2018 € 450,00
    
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Ersthelfer Offshore Basic 03.–04.05.2018 € 450,00
    
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Ersthelfer Offshore Basic 26.–27.07.2018 € 450,00
    
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Ersthelfer Offshore Basic 27.–28.09.2018 € 450,00
    
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Ersthelfer Offshore Basic 15.–16.11.2018 € 450,00
    
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Ersthelfer Offshore Basic 11.–12.01.2018 € 450,00
    
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Ersthelfer Offshore Basic 07.–08.12.2017 € 450,00
    
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